Bildgestaltung

Entscheide dich zuerst, was du fotografieren willst. Landschaftspanorama, Gruppenbild und die Abendstimmung in einem Foto – das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Konzentrier dich auf ein Motiv und geh dann so nahe wie möglich heran. So wird man später nicht von unwichtigen Dingen am Bildrand abgelenkt.

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Am einfachsten platzierst du Motive anhand des Goldenen Schnitts. Diese Gestaltungsregel gibt es schon seit dem Altertum. Dazu teilst du den Bildausschnitt gedanklich in drei gleich große Teile. Das Motiv sollte dann entweder am oberen oder unteren, dem rechten oder linken Kreuzungspunkt liegen.

Manche Motive solltest du aber in die Bildmitte setzen. Dazu gehören Porträt-Fotos und symmetrische Bauwerke wie z. B. Brunnen, Hochhäuser usw.

Immer gut kommt es, wenn du mit ungewohnten Blickwinkeln experimentierst. Geh in die Knie, leg dich auf den Bauch oder klettere auf einen Baum. So werden langweilige Motive plötzlich wieder spannend. Außerdem solltest du versuchen, Fotos in Hoch- und Querformat zu schießen, da die Wirkung völlig unterschiedlich ist.

Die Wirkung des Hintergrunds auf das Foto solltest du nicht unterschätzen. Zieh ihn aktiv mit ein! Wenn du willst, dass Menschen ein Laternenmast aus dem Kopf wächst, dann mach das absichtlich und nicht aus Versehen 😉 Nimm den Hintergrund nicht als gegeben hin. Versuch z. B. deinen Standort zu verbessern, indem du ein paar Schritte nach vorne oder hinten gehst. Helle Motive wirken bei dunklem Hintergrund auch oft besser.

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