Safer-Sexting

Hab ich heute im Netz gefunden:

Sexting birgt viele Risiken und sollte daher nicht sorglos betrieben werden. Wirkliches „Safer Sexting“ gibt es nicht! Wir haben trotzdem einige Tipps zusammengestellt, wie man die eigene Privatsphäre beim Versenden von Nacktbildern oder anderen erotischen Inhalten bestmöglich schützen kann:

  • Empfänger/in mit Bedacht auswählen. Der wohl wichtigste Tipp: Erotische Fotos sollten nur dann verschickt werden, wenn ein entsprechendes Vertrauensverhältnis zum Empfänger/zur Empfängerin besteht.
  • Das Gesicht nicht zeigen. Erotische Bilder sollten am besten so angefertigt werden, dass man selbst nicht eindeutig auf dem Foto zu erkennen ist. Entweder man lässt den Kopf bzw. das Gesicht auf dem Bild ganz weg oder man zeigt nur der Hinterkopf. Bildbearbeitungs-Apps bieten auch die Möglichkeit, Gesichter mit Schnurrbärten, falschem Make-Up oder Wimpern künstlerisch zu „verfremden“.
  • Nicht immer ist weniger mehr. Ein Foto kann auch dann erotisch wirken, wenn nicht alle intimen Körperstellen komplett unbedeckt gezeigt werden. Z.B. können die Arme oder Kleidungsstücke so vor dem Körper drapiert werden, dass nicht alles zu sehen ist – der Rest bleibt der Fantasie überlassen bzw. in der Privatsphäre des/der Abgebildeten.
  • Exzessives Sexting vermeiden. Verschickt man intime Bilder nur zu besonderen Anlässen an den/die Liebste/n, haben diese womöglich eine größere Wirkung, als wenn ständig gesextet wird. Der Bonus dabei: Es sind weniger heikle Bilder im Umlauf.
  • „Beweisstücke“ löschen. Vor allem Nacktfotos sollten regelmäßig wieder vom Handy gelöscht werden – am besten mit dem/der Partner/in gemeinsam. Das schützt vor neugierigen Blicken, falls das Smartphone einmal unbeobachtet herumliegen sollte, gestohlen wird oder verloren geht.
  • Wenn, dann nur sicher speichern. Wenn intime Fotos gespeichert werden sollen, dann am besten nur auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick – und nicht im Internet bzw. in Cloud-Speicherdiensten wie iCloud, Dropbox & Co., da hier die Daten nie 100 Prozent sicher sindAuf synchronisierte Geräte achten. Aufpassen sollte man auf jeden Fall, wenn der/die Empfängerin mehrere mobile Endgeräte verwendet, die miteinander synchronisiert werden (z.B. ein Smartphone und ein Tablet). Dann könnte es nämlich passieren, dass ein per Messenger auf das Handy versendetes Sexting gleichzeitig auch am Tablet angezeigt wird – und dieses gerade von einem anderen Familienmitglied verwendet wird.

(Saferinternet.at)

Na dann ist ja jetzt alles klar, oder? 😉

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